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Historisches Eine Antwort auf die Bedürfnisse der Muslime in Europa
Die Idee, ein theologisches Bildungsinstitut für Muslime zu schaffen, entstand bereits in den 80-Jahren im Kreise mehrerer Verantwortlicher der muslimischen Gemeinde in Frankreich und in Europa. Sie war das Ergebnis einer Entwicklung der bereits im Westen sesshaft gewordenen muslimischen Gemeinschaft. Die Leiter der Union der Islamischen Organisationen in Europa (FIOE) waren überzeugt, dass es notwendig geworden war, für den Islam stabile Strukturen zu schaffen, die auf die Bedürfnisse der Muslime eingehen unter Berücksichtigung der Besonderheiten der europäischen Realität. Denn die Ausbildung von Muslimen mit einerseits wissenschaftlich-theologischer Qualifikation als auch die Identifizierung mit der westlichen Gesellschaft, ist das wirksamste Mittel für eine positive Integration der Muslime in Europa. Aus diesem Grund hat die Union der Islamischen Organisation in Frankreich (UOIF), Vertreter der (FIOE) in Frankreich, in Verbindung mit Denkern, Wissenschaftern, Theologen etc., im Jahr 1990 die Initiative zur Schaffung eines Vereins ergriffen nach dem Gesetz von 1901, mit dem Namen "Institut Européen des Sciences Humaines" (IESH). (Europäisches Institut der Humanwissenschaften). Die Stiftung
Die Idee wurde mit großer Begeisterung in der muslimischen Welt begrüßt. Gelder wurden gesammelt und ein Platz mit der Fläche von 110.000 Quadratmetern wurde erworben. Der Standort war bis dahin für Ferienlager verwendet worden und eignete sich daher für die Aufnahme einer Gemeinschaft. Die größten Gelehrten der islamischen Welt schlossen sich dem wissenschaftlichen Beirat des IESH an. Diese Wissenschafter kümmerten sich um die Erstellung des Lehrplans. Im Jahr 1992 wurde das IESH eröffnet. Nach Eintreffen der ersten Förderung im Jahr 1992 zählte das Institut 12 Studenten/Studentinnen. Sheikh Yusuf Al-Qaradawi bemühte sich um die Beschaffung von Diplomen. Die ersten Erfolge Allmählich gewann das IESH an Bekanntheitsgrad, als das erste Institut seiner Art in Europa. Seit dem Jahre 2000 beherbergt das Institut 120 Studenten, dazu 200 Studenten per Fernstudium. Während all dieser Jahre wurde das IESH hauptsächlich von Wohltätern aus der Region des persisch-arabischen Golfs finanziert. Entstehung von zwei weiteren IESH Im Jahr 1997 entstand in Wales (Großbritannien) das Europäische Institut für Humanwissenschaften. Jenes Institut baut auf den unseren Grundsätzen auf und bietet ebenso eine Wohngelegenheit. Im Jahr 1999 wurde ein weiteres IESH in Paris von Ahmed Jaballah gegründet. Bis zu diesem Jahr hatte er die Leitung der Studien des IESH von Château Chinon inne. Die IESH von Paris ist ein städtisches Institut mit vorwiegend abendlichen Vorlesungen und ebenso am Wochenende, was den Studenten /Studentinnen neben dem Studium u.a. die Ausübung beruflicher Tätigkeiten erlaubt. Die Jahre nach 2000
Gegen Ende des 20. Jahrhunderts versiegten die Gelder aus der Golfregion. Das Institut musste daher seine Ausgaben einschränken und nach alternativen Finanzierungsquellen suchen. In der Folge wurde es zur Erhöhung der Studiengebühren und zur Entlassung von Personal gezwungen. Daher wurden die Bemühungen zur Sammlung von finanziellen Mitteln auf die muslimische Gemeinschaft in Frankreich umgeleitet. Entwicklung der Anzahl der Studierenden nach geografischer Herkunft Hier ist die Entwicklung der Zahl der Studenten seit der Gründung des Instituts ersichtlich.
 Auffällig ist der Anteil der studierenden Frauen, der bei über 40% liegt. Wir sind stolz auf diesen Anteil, da er- entgegen der allgemein verbreiteten Meinung - deutlich macht, dass der authentische Islam keineswegs diskriminiert und den Frauen nicht den Zugang zur Bildung verwehrt. Die große Mehrheit unserer Schüler lebt in Frankreich, aber ein erheblicher Teil der Studenten/der Studentinnen die das Institut aufsuchen, stammt aus anderen europäischen Ländern. 
Die meisten unserer Studenten sind französischer Staatsangehörigkeit. 
Unsere Vision für 2010 Die Aufnahmekapazität des Instituts liegt heute bei 150 hier wohnender Studenten/Studentinnen. Unser Ziel ist, unsere Kapazität auf 450 Studierende auszuweiten. Ebenso ist der Bau eines umfangreichen Auditoriums in Planung. Diese Aktionen stellen eine große Wichtigkeit dar, sowohl für die europäischen Muslime als auch für die nichtmuslimischen Europäer und somit für unsere gemeinsame Zukunft in Europa. Wohltäter, die wünschen, bei diesen zukunftsweisenden Projekten Unterstützung zu leisten, haben die Möglichkeit zu deren Verwirklichung finanziell beizutragen. Für Ihre Überweisungen, CCP Dijon: IBAN FR63 20041 01004 0537901N025 17 BIC: PSSTFRPPDIJ Bitte den Verwendungszweck angeben (z.Bsp.ZAKAT AL MAL, etc.…)
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